Im Hintergrund des Schriftzugs "Corona-Update" stilisierte Corona-Viren

Wenn es wieder kühler wird und sich Menschen vermehrt in Innenräumen aufhalten, ist laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein weiterer Anstieg der Infektionszahlen zu erwarten – auch in den Unternehmen und Verwaltungen. Damit besteht ein hohes Risiko, sich und andere am Arbeitsplatz anzustecken und im schlimmsten Fall von Langzeitfolgen betroffen zu sein. Es gilt aber auch Belastungen des Gesundheitswesens, der kritischen Infrastrukturen sowie der Wirtschaft zu vermeiden. In allen Lebensbereichen werden daher wieder umsichtiges Verhalten und Schutzmaßnahmen notwendig sein – gerade auch am Arbeitsplatz. Dabei setzt das BMAS auf die bekannten und bewährten Maßnahmen:

  • Hygienekonzepte müssen weiter umgesetzt werden, angepasst an die konkrete Situation.
  • Es heißt weiterhin: Abstand halten, Hygiene beachten und regelmäßig lüften.
  • Die Maskenpflicht gilt überall dort, wo andere Maßnahmen nicht möglich sind oder nicht ausreichen.
  • Betriebsbedingte Kontakte sind einzuschränken, insbesondere sollten Räume nicht von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden.
  • Arbeitgeber sollen prüfen, ob sie Homeoffice anbieten und Testangebote unterbreiten.
  • Der Arbeitgeber muss weiterhin über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung aufklären und über die Möglichkeiten einer Impfung informieren und diese auch während der Arbeitszeit ermöglichen.

Die Arbeitsschutzverordnung tritt nach Erlass durch den Bundesminister für Arbeit und Soziales am 1. Oktober in Kraft und gilt bis einschließlich 7. April 2023.

Quelle: pi BMAS, 31.08.2022

Weitere Beiträge

Hohe emotionale Anforderungen bei der Arbeit an und mit Menschen

Hohe emotionale Anforderungen bei der Arbeit an und mit Menschen

Neues Faktenblatt der BAuA zur psychischen Belastung bei personenbezogenen Tätigkeiten Etwa jeder dritte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet mit oder an Menschen. Sie sehen sich deutlich stärker emotionalen Anforderungen ausgesetzt als andere Beschäftigte. Die...

Neue Praxis in Geesthacht

Neue Praxis in Geesthacht

Seit dem 1. Januar 2022 sind wir auch in der Praxis für Betriebsmedizin in Geesthacht für Sie da, denn die bisherige Praxisinhaberin, Frau Dr. med. Andrea Templin hat sich mit Beginn dieses Jahres in den Ruhestand begeben. Wir sorgen nunmehr dafür, dass ihre Kunden im...

Sie haben Fragen?
Wir beraten Sie gerne.